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Die AG Fliegerschicksale hat die
Absturzstelle einer britischen Halifax nach Wensickendorf gefunden
"Die genaue Absturzstelle ist uns noch
nicht bekannt. Aber all die Teile, die hier auf dem Waldboden liegen,
sprechen für sich." Mario Schulze
von der Arbeitsgemeinschaft (AG) "Fliegerschicksale" Oranienburg
ist sich sicher. Die Stelle im Wensickendorfer Wald, am östlichen Rand des
Lehnitzer Bundeswehrareals ist der Ort, an dem in der Nacht zum 21. Januar
1944 der britische Halifax-Bomber "JN951" abstürzte. Darauf gestoßen
ist der "Historiker" bei einem Besuch des britischen Staatsarchivs
in London. Um nun aber den genauen Absturzort zu finden, benötigt die AG
Hinweise von Zeitzeugen.
Dabei ist es der Arbeitsgemeinschaft nicht wichtig, eine lückenlose Liste
der aufgefundenen Flugzeugteile zu erstellen. Vielmehr geht es den
Hobby-Forschern um das Schicksal der Besatzung.
"Die abgestürzte Halifax hatte sieben Männer an Bord. Nur einer hat
überlebt. Die anderen sind höchstwahrscheinlich beerdigt worden",
meint Schulze. Doch wo, dass weiß bisher noch keiner.
"Die Gräber zu finden, ist jetzt unser vorrangiges Ziel." Die nähere
Zukunft werden Schulze und seine AG-Kollegen mit der Recherche in
Friedhofsregistern verbringen.
Nur wenn sie dort keine Hinweise auf die Briten finden, kehren sie wieder
zur Absturzstelle zurück. Denn wichtig ist Schulze nur eines: "Wir
wollen den Hinterbliebenen die Gewissheit geben, dass ihre Verwandten in
Frieden ruhen. Nur das zählt. Die Teile sind doch nur Schrott."
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